MLPD

Vor wem hat Opel Angst?

Bochum (Korrespondenz), 13.09.13: Am Freitag, den 13. September, wurden zwei "Rote Fahne"-Verkäuferinnen von vier Opel-Werkschützern über längere Zeit auf dem Parkplatz verfolgt und teilweise bedrängt, sie sollten den Parkplatz verlassen und sich in nächster Zeit vom Opel-Werk fernhalten. Die zwei ließen sich nicht einschüchtern und gratulierten weiter den Kollegen zum mutigen selbständigen Streik in der Nachtschicht von Montag auf Dienstag in dieser Woche. Sie schlugen ihnen vor, diesmal die MLPD zu wählen, weil es die einzige Partei ist, die den Weg des Kampfs um den Erhalt des Werks und aller Arbeitsplätze unterstützt, was einige sich ernsthaft überlegen.

Genau diese fruchtbare Zusammenarbeit passt den Herren in der Chefetage überhaupt nicht ins Konzept und so versuchen sie das Auftreten der MLPD zu kriminalisieren. Sie holten die Polizei und behaupteten die Kollegen fühlten sich belästigt, worüber sich die Vorübergehenden, als sie befragt wurde, köstlich amüsierten. Der Werkschutz hat Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch gestellt, was angesichts des öffentlichen Geländes - der Parkplatz ist nicht umzäunt - ein Schuss in den Ofen werden dürfte.

Diese Beschneidung demokratischer Rechte und versuchte Kriminalisierung der MLPD werden wir auf keinen Fall hinnehmen und offensiv dagegen vorgehen. Der Vorfall reiht sich ein in eine ganze Reihe von Behinderungen und zeigt die Defensive der Konzernherren und ihre Angst vor der Arbeiteroffensive. Mehr dazu im Titelthema der nächsten "Roten Fahne".