MLPD

Stuttgarter Wählerinitiative kämpft Betriebskundgebungen durch

Stuttgart (Korrespondenz), 21.09.13: Sowohl vor Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen wie vor Daimler in Untertürkheim versuchten Werkschutz und Polizei Betriebskundgebungen der Stuttgarter Wählerinitiative zu verhindern. Vor Porsche Zuffenhausen wollte die Polizei zwar gnädig einen Informationsstand zugestehen, aber keinen Lautsprechereinsatz, um uns an die Kollegen, Passanten und Besucher des Museums zu wenden.

Wir führten die Kundgebung dann als Protestkundgebung gegen die Wahlbehinderung der revolutionären Arbeiterpartei MLPD durch. "Was hier abgeht, ist ein Lehrstück, wer in diesem Land herrscht, nämlich ... die Diktatur der Monopole", führte Wolfgang Serway, Kandidat der Landesliste der MLPD in Baden-Württemberg aus. Das war auf dem ganzen Platz und dem Werksgelände gut zu hören.

Vor dem Tor bei Daimler Untertürkheim wiederholte sich der Versuch, die Betriebskundgebung zu verhindern, in etwas anderer Form. Hier sprach unter anderem der Direktkandidat im Wahlkreis Stuttgart II, Volker Kraft, Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter, zu den Kollegen und führte persönlichen Gespräche. Der Werkschutz holte die Polizei, getraute sich aber nicht, auch nur zu versuchen, die Kundgebung zu beenden. Er blieb aber in geradezu provokanter Manier zusammen mit zwei Polizisten direkt vor dem Tor stehen. Umso höher ist es zu bewerten, dass sich trotzdem zahlreiche Kolleginnen und Kollegen als Mitglieder der Wählerinitiative eintrugen.