Politik

Wuppertal: Breites Bündnis stoppt Aufmarsch von "Die Rechte"

Wuppertal: Breites Bündnis stoppt Aufmarsch von "Die Rechte"
(rf-foto)

Wuppertal (Korrespondenz), 23.09.13: Am Tag vor der Wahl wollte die Partei "Die Rechte", eine kriminelle Vereinigung faschistischer Schläger und Verbrecher, in Wuppertal ihre bundesweite Demonstration durchführen. Statt angekündigter 300 machten sich aber nur 100 auf den Weg, geschützt von mehr als 1.000 Polizisten. Doch sie wurden von Anfang an behindert und nach einigen hundert Metern durch Blockaden erfolgreich gestoppt. Unverrichteter Dinge mussten sie umkehren und Leine ziehen.

Empörend war, dass sie offene Morddrohungen rufen konnten ("Wir putzen unsere Schuhe mit dem Blut der Antifa"), ohne dass die Polizei einschritt und sofort die Faschisten verhaftete! Auffallend war, dass Jung und Alt, Deutsche und Migranten gemeinsam entschlossen auftraten und sich durch die massive Polizeipräsenz nicht einschüchtern ließen. Entgegengestellt hatte sich ein breites Bündnis gegen die Nazis, dessen Stärke es seit einigen Jahren ist, dass keine Ausgrenzungen betrieben werden gegen fortschrittliche Kräfte, besonders gegen Marxisten-Leninisten.

Auf einer Auftaktkundgebung sprachen Vertreter verschiedener Parteien, darunter Gabi Gärtner als Direktkandidatin der MLPD. Ihre Ansprache wurde immer wieder von Beifall unterbrochen. Auf besonders große Zustimmung stieß, als sie die Verstrickung von Teilen das Staatsapparats mit den Neonazis aufdeckte, insbesondere den Verfassungsschutz angriff und das Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda forderte. Ebenso wurde unter viel Beifall die antikommunistische Gleichsetzung von "rechts" und "links" zurückgewiesen. So war die ganze erfolgreiche Aktion auch ein Schlag gegen den modernen Antikommunismus.