Politik

23.10.13 - Suchte hessischer VS-Agent NSU-Ziele aus?

Im NSU-Prozess gerät der hessische "Verfassungsschützer" Andreas T. erneut ins Visier von Nebenklage-Anwälten. Der Beamte, der 2006 beim Mord an Halit Yozgat zur Tatzeit in dessen Internetcafé saß, hatte bereits kurz nach der Tat detaillierte Angaben zu seinen täglichen Fahrtrouten in Kassel gemacht. Nach Informationen der "Welt" hat Anwalt Andreas Kienzle aus der Hamburger Kanzlei BDK eine Karte, auf der die Terroristen des NSU mögliche Anschlagsziele in Kassel vermerkten, mit den Fahrtstrecken von Andreas T. verglichen. Danach liegen acht von neun Zielen direkt auf den Routen des Beamten.