Politik

28.10.13 - BND hält Akten zu Olympia-Attentat zurück

Auf Druck des israelischen Geheimdienstes Mossad hat der Bundesnachrichtendienst (BND) entschieden, "streng geheime" Unterlagen über das Olympia-Attentat 1972 weiterhin geheim zu halten. Der "Spiegel" hatte die Aktenfreigabe beantragt. Es geht vorrangig um ein Gespräch des damaligen BND-Präsident Gerhard Wessel mit Mossad-Chef Zvi Zamir. Bei der Befreiungsaktion auf dem Militärflugplatz Fürstenfeldbruck starben neun Geiseln, fünf Terroristen und ein deutscher Polizist. Zamir war auf dem Flughafen anwesend, bis heute ist seine Rolle umstritten.