Jugend

29.10.13 - Kinder- und Jugendhilfe auf Tiefststand

Mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen zur Familienpolitik hat sich das Deutsche Kinderhilfswerk für eine Reform des Kindergeldes ausgesprochen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Vizepräsidentin Anne Lütkes: "Durch die Verrechnung des Kindergeldes mit Hartz IV profitieren genau diejenigen nicht von einer Erhöhung, die Unterstützung am nötigsten hätten." Nach Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerkes stehen derzeit weniger als zehn Euro monatlich pro Kind für die Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung. Dies sei der niedrigste Wert seit Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes 1990.