MLPD

Solidarität mit Horst Dotten, Bundestagskandidat der MLPD - Prozess am 4. November

Solidarität mit Horst Dotten, Bundestagskandidat der MLPD - Prozess am 4. November

Essen (Korrespondenz), 29.10.13: Zwei Wochen nach der Bundestagswahl erhielt Horst Dotten, Metallarbeiter und Bundestagswahlkandidat der MLPD im Wahlkreis Essen Mitte/Nord/Ost, eine Abmahnung wegen "parteipolitischer Betätigung im Betrieb".

Horst Dotten hatte in einem Redebeitrag erwähnt, dass er bekanntermaßen zur Bundestagswahl kandidiert. Die Geschäftsführung maßt sich an, den Kollegen vorschreiben zu wollen, was sie auf einer Betriebsversammlung sagen sollen, möchte kämpferische Kollegen disziplinieren und erst recht revolutionäre Arbeiterpolitik.

Vor dem Redebeitrag von Horst hatte der Betriebsrats-Vorsitzende 45 Minuten über die fünf im Bundestag vertretenen Parteien referiert - eine leichte SPD-Werbung war nicht zu verkennen. Kollegen haben eine Unterschriftensammlung organisiert, die Horst Dotten den Rücken stärkt und die Vertrauensleute haben sich gegen die Abmahnung erklärt, ebenso die Mitglieder der im Wahlkampf bestehenden Wählerinitiative "Horst Dotten." Sie forden eine freie gewerkschaftliche und politische Betätigung im Betrieb und fordern die Rücknahme der Abmahnung.

Am Montag, den 4. November, um 12 Uhr findet der Gütetermin statt. Ab 11.15 Uhr findet eine Kundgebung vor dem Arbeitsgericht Essen (Zweigertstr. 54) statt.