Politik

Antifaschist von Nazis in Sachsen-Anhalt geschlagen und entführt

Burg (Pressemitteilung), 04.11.13: Die "Antifaschistische Aktion Burg" (AAB) berichtet: "In den Abendstunden des 02. November 2013 versammelten sich gegen 22.30 Uhr mehrere Nazis vor einem Wohnhaus eines vermeintlichen Antifaschisten und forderten ihn auf, das Gebäude zu verlassen. Als er der Aufforderung nicht nachkam, zogen die Faschisten weiter durch die Stadt. ...

Kurz nach 2.00 Uhr stoppte ein Auto in der Bahnhofsstraße und mehrere Personen schlugen auf einen ihnen bekannten Antifaschisten ein und zogen diesen in ihr Fahrzeug. Im Auto drückten die Angreifer den Kopf des Betroffenen auf den Boden, bedrohten ihn und fuhren mit ihm in ein Waldstück zwischen Burg und Detershagen. Dort forderten die Nazis ihr Opfer auf, Namen von ... AntifaschistInnen ... zu nennen.

Kurze Zeit später fuhren die Nazis mit dem Auto davon, ließen ihr Opfer stehen und nahmen dabei das Handy mit."

Die Faschisten haben gerade in Sachsen-Anhalt wiederholt Wahlschlappen erzielt. Je mehr ihr Einfluss zurückgedrängt wird, desto feiger und brutaler werden ihre Attacken. Das Verbot aller faschistischen Organisationen und die Verfolgung ihrer Träger ist dringend geboten und eine Massenforderung geworden.