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20.11.13 - Bangladesch: Polizei schießt auf Streikende

Am 19. November standen etwa 140 Textilfabriken in Bangladesch still. Zehntausende von Arbeiterinnen und Arbeitern streikten und demonstrierten für einen höheren Mindestlohn. Linke Gewerkschaften fordern die Anhebung auf 100 US-Dollar im Monat (etwa 75 Euro) ab November. Die Unternehmer haben aber nur 68 US-Dollar (rund 51 Euro) ab Dezember für neu eingestellte Arbeiter zugestanden (+76 Prozent), während länger Beschäftigte eine geringere Erhöhung erhalten und gelernte Arbeiter Abzüge bei den Essenszulagen und dem Wegegeld hinnehmen sollen. Die Polizei eröffnete das Feuer auf Arbeiter von GMS Composite Knitting Industry, als sie das Werk verließen. Zwei Arbeiter wurden erschossen.