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Erster Teil der Spendensammlung für Rojava auf den Weg gebracht

Hagen (Korrespondenz), 21.11.13: Die erste Ladung Medikamente und Babynahrung hat 19. November ihre Reise in den Norden Syriens, das autonome Gebiet von Rojava, angetreten. Acht Kartons, darunter ein Inkubationsbesteck, laden wir in einen Anhänger. Aus einer Gelsenkirchener Arztpraxis holen wir, vom Team des ICOR-Büros, noch ein Ultraschallgerät ab. Courage-Frauen aus Wuppertal schicken einen Brief mit: "Mit viel Solidarität und Mut und Anerkennung für den Kampf um Selbstbestimmung im Norden Syriens schicken wir dies Päckchen auf die Reise."

Mit großer Freude und Dankbarkeit wird alles von Vertretern des Bonner Büros des kurdischen Roten Halbmonds ("Heyva Sor a Kurdistane") entgegen genommen. Sie erwarten gerade die Rückkehr der Fahrer des letzten Transports. Denn alles wird auf dem Landweg persönlich per Lkw transportiert. Vor Ort, in der Region um die Städte Afrin, Qamishli und Kobane, organisiert der kurdische Halbmond die Verteilung.

In den kommenden Tagen bereiten die Vertreter des Büros den nächsten Transport vor. Spätestens in vier Wochen soll er starten.