International

Im Dönerladen für Rojava

Ingolstadt (Korrespondenz, 20.11.13: Für die ICOR-Spendenkampagne zu Rojava (Westkurdistan in Syrien) besuchten wir in Ingolstadt kurdische Freunde.

Wir erklärten, dass es sich um befreite Gebiete handelt, die durch Angriffe der syrischen islamistischen Milizen gefährdet und auch von der Versorgung durch Güter und Medizin abgeschottet sind und die Menschen dort Hilfe brauchen. Auch die Rolle der NATO haben wir diskutiert und sind mit den meisten einig geworden, dass jede Einmischung der NATO-Truppen den Menschen nicht hilft, sondern noch mehr Angst und Schrecken verbreitet.

Die Spendenkampagne ist ein Beitrag, den Kurden dort zu helfen, ihren Befreiungskampf selbst zu führen. Ein Kollege sagte uns: "Wenn es um den Befreiungskampf der Kurden geht, mache ich immer mit."

Manche legten den ICOR-Aufruf aus, gaben aber nichts. Manche spendeten auch. Der größte Erfolg war, dass wir in einem Dönerladen eine Spendendose aufstellen konnten. In einer Woche kamen dort 25 Euro zusammen. Einige Kurden sammeln auch selbst unter ihren Freunden und Bekannten weiter. Das ist ein schöner Erfolg!