Frauen

"Zusammenschluss unseres Frauennetzwerks für die Zukunft gestärkt"

"Zusammenschluss unseres Frauennetzwerks für die Zukunft gestärkt"
Fahne gegen Gewalt an Frauen vor der Mensa der Technischen Universität in Chemnitz (rf-foto)

27.11.13 - "rf-news" erreichten noch weitere Berichte vom Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Die Korrespondentin aus Villingen-Schwenningen schreibt:

"Das Frauenforum, dieses Mal bestehend aus Frauen der alevitischen Gemeinde, sowie den Frauenorganisationen 'Neue Frau', 'Frauenverband Courage' und 'Frauen helfen Frauen Schwarzwald-Baar e.V.', machte wieder durch einen entsprechend diesem Anlass geschmückten Informationsstand auf sich aufmerksam. Mit einem vielfältigen Programm wurden Frauen geehrt, die Gewalt erfahren haben. Es wurden Frauen vorgestellt, wie z.B. Anna Politkowskaya, Elif Kaya und Rosa Luxemburg. In Abwechslung zu diesen und weiteren Frauenporträts sang ein professioneller russischer Frauenchor sowohl heitere als auch getragene Lieder in deutsch und russisch, was bei den Passanten sehr gut ankam. Das hat den Zusammenschluss unseres Frauennetzwerks in Villingen für die Zukunft gestärkt."

In einer Zuschrift über gemeinsame Aktion von "Courage" mit anderen Teilnehmerinnen in Berlin-Mitte heißt es: "Neben Redebeiträgen der Teilnehmerinnen z.B des Mädchentreffs 'Beraberce' mit einem eindeutigen Statement zum Zusammenhang von Gewalt an Frauen mit dem imperialistischen System, von Courage Mitte zum Thema 'Prostitution abschaffen?', der ebenfalls den systemimmanenten Aspekt benannte, einem Redebeitrag einer kolumbianischen Courage-Frau ... gab es auch rege Diskussionen mit männlichen Passanten und anderen Interessierten. Nun schon traditionell zündeten wir um 17 Uhr Kerzen an, um der weltweiten Opfer der Gewalt an Frauen zu gedenken."

Und aus Chemnitz wird berichtet: "Das Hissen der Fahne an der TU Mensa war ein neuer Ort und wir hoffen, dass es in den nächsten Jahren fortgesetzt wird. Abends fand noch eine intensive Veranstaltung im Club der Kulturen statt mit den Erfahrungen im Kampf gegen Gewalt an Frauen in Pakistan, Indien und Bangladesch. Außerdem wurde die nächste Weltfrauenkonferenz in Nepal von Dagmar Weidauer und Dagmar Kolkmann-Lutz vorgestellt. Diskutiert wurde, dass es notwendig ist, von Frauen und Männern mit Betonung auf 'gemeinsam' den Kampf gegen Gewalt an Frauen aufzunehmen."