International

Aufruf zur Demonstration anlässlich des Jahrestags der Massaker von Maraş und Roboski

27.12.13 - Dazu heißt es in einem gemeinsamen Aufruf verschiedener Migrantenorganisationen aus Duisburg:

"Am 19. Dezember 2000 wurden vom türkischen Staat bei der von langer Hand geplanten Operation "Rückkehr zum Leben" in 22 Gefängnissen 28 Gefangene ermordet. ... Gefangene wurden bei lebendigem Leibe verbrannt. Hunderte Gefangene wurden verletzt, viele blieben für ihr Leben gezeichnet. ...

19. bis 26. Dezember 1978: ... Das Massaker von Maraş wurde Monate im Voraus vom türkischen Staat und zivilen Faschisten geplant und ausgeführt. Die Häuser, in denen Alewiten lebten, wurden mit roter Farbe gekennzeichnet, danach von faschistischen Banden mit staatlicher Unterstützung überfallen und die Menschen, die sich darin aufhielten, zu Tode gefoltert und ermordet. Bei diesem Massaker wurden 111 Menschen ermordet, tausende wurden Verletzt ...

28 Dezember 2011: In Roboski töten Flugzeuge der türkischen Luftwaffe 34 Zivilisten ... Während der für das Massaker von Roboski verantwortliche türkische Staat und seine AKP Regierung versuchen, sich von der Verantwortung zu entziehen, suchen die Familien aus Roboski noch immer Gerechtigkeit. ...

Lasst uns gemeinsam Rechenschaft für die Massaker in der Türkei fordern, in dem wir unseren Kampf für Freiheit und Gleichheit weiter ausweiten. ...

28 Dezember 2013 - um 14.00 Uhr - Dell-Platz Duisburg"