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Japanische antiimperialistische Vereinigung verurteilt Provokation des Ministerpräsidenten Shinzo Abe

28.12.13 - Am Donnerstag, den 26. Dezember, besuchte der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe den Yasukuni-Schrein in Tokio. In ihm werden die im 2. Weltkrieg (in Asien von 1941 bis 1945) gefallenen japanischen Soldaten geehrt, darunter auch zahlreiche Kriegsverbrecher, die für die Verbrechen während der Besatzung Koreas, Chinas und anderer asiatischer Länder verantwortlich waren.

Dieser Besuch fällt in eine Zeit, in der die Widersprüche zwischen den USA und Japan auf der einen Seite und China auf der anderen Seite um verschiedene Inselgruppen im ostchinesischen Meer - verbunden mit militärischen Aktionen - eskalieren und die japanische Regierung in Absprache mit den USA eine immense Aufrüstung betreibt. Von der japanischen antiimperialistischen Vereinigung AWC (Asia-Wide Campaign against U.S.-Japanese domination and aggression of Asia) erhielten wir dazu eine Erklärung, in der es unter anderem heißt:

"Der japanische Premierminister Shinzo Abe besuchte den Yasukuni-Schrein am Morgen des 26. Dezembers 2013. Wie verurteilen das entschieden. Das ist eine beschämende Schändung aller Opfer des japanischen imperialistischen Aggressionskrieges in Asien. Das ist auch ein Angriff und ein feindlicher Akt gegen alle Völker in Asien genauso wie gegen alle friedliebenden Menschen in Japan. ...

Wir erklären hiermit, dass wir einen weiteren Besuch am Schrein zusammen mit den asiatischen Völkern verhindern werden, falls er ihn erneut besuchen sollte, ohne Rücksicht auf die großen Proteste in Japan und in Asien." (Vollständiger Text der Erklärung)