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BHP Billiton und Rio Tinto streichen satte Gewinne auf Kosten der Kumpel und der Umwelt ein

BHP Billiton und Rio Tinto streichen satte Gewinne auf Kosten der Kumpel und der Umwelt ein
Kupferhütte der zu Rio Tinto gehörenden Kennecott Copper Corporation bei Salt Lake City (foto: Holger Zernetsch)

Marl (Korrespondenz), 21.02.14: Der australische Bergbaukonzern BHP Billiton hat am Dienstag für das erste Halbjahr 2013/14 (in Australien beginnt das Geschäftsjahr am 1. Juli) eine Gewinnsteigerung gegenüber der Vorjahresperiode um 31 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar (bereinigt um einmalige Faktoren) bekannt gegeben. Die Steigerung des Umsatzes um 5,9 Prozent auf 33,9 Milliarden Dollar und die Gewinnsteigerung wurden laut BHP Billiton dank "Kostensenkungen sowie gesteigerten Produktionsvolumina durch Investitionen in bestehende Anlagen" erreicht. Auch der Bergbauriese Rio Tinto verbuchte 2013 trotz des Nachfragerückgangs nach Rohstoffen aufgrund der Weltwirtschafts- und Finanzkrise einen Gewinn von 3,665 Milliarden Dollar.

Die internationalen Bergbaukonzerne wie BHP Billiton und Rio Tinto vergeuden Energie und Rohstoffe für maximale Profite und Weltmarktanteile. Sie verschlechtern dafür die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bergleute und ihrer Familien.

"Jedes Land für sich allein hat auf Dauer keine Chance gegen die weltmarktbeherrschenden Monopole und die ihnen hörigen Regierungen. Diese internationalen Monopole bereichern sich an unserer Hände Arbeit und rauben rücksichtslos die Naturschätze der Erde aus. Die Monopole und ihre Regierungen haben Angst vor unserer Kraft!" (aus dem Schlusskommuniqué der 1. Internationalen Bergarbeiterkonferenz)