Betrieb und Gewerkschaft

"Die RAG darf mit ihren Unterdrückungsmaßnahmen nicht durchkommen"

19.02.14 - Unter dieser Überschrift erschien am 18. Februar ein Flugblatt der überparteilichen Bergarbeiter-Initiative "Kumpel für AUF". Weiter heißt es darin:

"Wie aus der WAZ Gelsenkirchen und WDR Lokalzeit Ruhr bekannt wurde, hat die RAG dem Fördermaschinisten Christian Link Ende Januar ein RAG-weites Anfahrverbot erteilt.

Das ist keine Privatfehde zwischen RAG und einem Kumpel, der schon über 30 Jahre im Bergbau arbeitet. Er hat sich auch in den letzten Jahren einen Namen als einer der öffentlichen Sprecher von Kumpel für AUF gemacht.

Mit diesem faktischen Berufsverbot wird die ganze unabhängige kämpferische Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF angegriffen. Kumpel für AUF war schon immer erste Adresse, wenn es um soziale Rechte der Bergleute und ihrer Familien, konsequenten Umweltschutz und gegen Zechenstilllegungen ging. Wir haben die Liquidierung des deutschen Steinkohlebergbaus nie akzeptiert! Kumpel für AUF ist ein Zukunftsprojekt, dass der Kampf um den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und für Arbeits- und Ausbildungsplätze für uns und unsere Kinder wie Erz und Gestein zusammen gehören. Kumpel für AUF hat den Zusammenhang von großflächigem Fracking und Zechenstilllegungen, dem Zurückfahren der Wasserhaltung und der drohenden Vergiftung durch Giftmülleinlagerungen unter Tage zum öffentlichen Thema gemacht. ..."

Der vollständige Text des Flyers auf der Website www.minersconference.org (dort kann auch eine pdf-Version ausgedruckt bzw. heruntergeladen werden).