Politik

27.02.14 - Energiepreise für viele kaum noch bezahlbar

Zwischen 2008 und 2011 ist der Anteil derjenigen Haushalte, die mehr als ein Zehntel ihres verfügbaren Monatseinkommens für Strom, Gas und Heizöl aufwenden mussten, von knapp 14 auf mehr als 17 Prozent gestiegen. Das geht aus Antworten der Regierung auf Fragen der Grünen im Bundestag hervor, wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet. Die Energiepreise steigen viel schneller als die Löhne. Während sich Heiz- und Warmwasserkosten zwischen 2002 und 2012 um 43 Prozent verteuerten, nahmen die Nominallöhne im gleichen Zeitraum nur um 17 Prozent zu. Das ist ein hauptsächlicher Grund dafür, dass die Reallöhne sogar gesunken sind.