Betrieb und Gewerkschaft

ThyssenKrupp-Aktionstag gegen Arbeitsplatzabbau und Ausgliederungen

ThyssenKrupp-Aktionstag gegen Arbeitsplatzabbau und Ausgliederungen
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Duisburg (Korrespondenz), 26.02.14: Am Dienstag, 25. Februar, demonstrierten Kolleginnen und Kollegen aus vielen Sparten von ThyssenKrupp in Essen gemeinsam gegen Arbeitsplatz- und Lohnabbau sowie gegen Ausgliederungen. Hintergrund sind Pläne des Konzerns zur Vereinheitlichung der IT-Technik und der Datensysteme, um über 180 Millionen Euro zu "sparen". Betroffen davon sind weltweit 6.400 Beschäftigte. Von den betroffenen 3.000 Arbeitsplätzen in Deutschland sollen 1.500 vernichtet und weitere 1.000 zu schlechteren Konditionen ausgegliedert werden.

Von ThyssenKrupp Rasselstein reisten 750 Kollegen mit Bussen an. Aus Essen nahmen ca. 500 Kollegen teil. Für viele Angestellte war es die erste Großkundgebung. Wichtig war ihnen, dass "die Duisburger Stahlarbeiter auch hier sind, um mit uns solidarisch zu sein". In Duisburg wurde ab 9 Uhr befristet gestreikt.

MLPD und REBELL traten sichtbar mit Fahnen auf. Mehrere "Rote Fahne" und viele Flyer "30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich" und "MLPD – Arbeiterpartei der Zukunft" wechselten den Besitzer. Dass ein branchenübergreifender Kampf im ganzen Revier um die Arbeitsplätze und die Zukunft der Jugend notwendig ist, wurde in vielen Gesprächen bestätigt und intensiv diskutiert.

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