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Zentralafrika: Beginnender Widerstand gegen die imperialistischen Eingreiftruppen

Zentralafrika: Beginnender Widerstand gegen die imperialistischen Eingreiftruppen
Französische Einheiten (foto: Archangel 12 CC BY 2.0 ohne Änderungen)

Gelsenkirchen (Korrespondenz), 26.02.14: Seit Bundespräsident und Bundesregierung verkündeten, dass Deutschland verstärkt militärisch im Ausland eingreifen will - insbesondere in Afrika -, häufen sich in den Medien Meldungen über die schlimmen Zustände in just den Ländern, wo Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ihre Soldaten hinschicken bzw. aufstocken will: Mali, Zentralafrika, Somalia.

Der Einsatz erfolge aus "rein humanitären Gründen", wird betont. Dass in diesen Ländern viele wertvolle Bodenschätze liegen, bleibt geflissentlich unerwähnt. Offensichtlich sind diese Eingreiftruppen aber nicht so willkommen, wie es den Anschein macht.

In einer kleinen Meldung schrieb die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) am 21. Februar: "In der Zentralafrikanischen Republik richtet sich der Zorn der Bevölkerung immer stärker gegen die ausländischen Soldaten. Demonstranten errichteten am Flughafen in der Hauptstadt Bangui Barrikaden gegen die französischen und afrikanischen Eingreiftruppen."