Wirtschaft

18.03.14 - Fußball-WM: Katar unter schwerem Druck

Der Gastgeber der Fußball-WM 2022, das Emirat Katar, gerät aufgrund moderner Sklaverei auf den WM-Baustellen und Bestechungsvorwürfen bei der Vergabe des Turniers immer mehr unter Druck. Nach Angaben der "Rheinischen Post" ermittelt mittlerweile das US-amerikanische FBI gegen den ehemaligen Vizepräsidenten des Weltfußballverbands FIFA, Jack Warner. Er soll umgerechnet 1,43 Millionen Euro kassiert haben. Währenddessen schuften sich die Arbeiter auf den Baustellen für die WM zu Tode. Ein Bericht des "Internationalen Gewerkschaftsbundes" (IGB) kommt auf 4.000 tote Wanderarbeiter. DGB-Chef Sommer fordert, die Entscheidung pro Katar wieder rückgängig zu machen.