Politik

"AUF Gelsenkirchen" protestiert gegen Wahlzulassung von Neofaschisten – und wird abgewürgt

12.04.14 - Bei der Sitzung des Wahlausschusses zur Zulassung für die Kommunalwahlen wurde  den Kandidatenvorschlägen von "AUF Gelsenkirchen" zur Oberbürgermeisterwahl, zum Stadtrat in sämtlichen Wahlbezirken, für die Reserveliste und zur Kandidatur für die Bezirksvertretungen Gelsenkirchen-Mitte, Süd und West ohne jede Beanstandung zugestimmt.

Rigoros abgewürgt wurde der entschiedene Protest der Vertrauensfrau von AUF Gelsenkirchen, Anna Bartholomé, gegen die Wahlzulassung der neofaschistischen NPD und der faschistoiden Truppe von "Pro NRW", die gegenwärtig besonders durch ausländerfeindliche und rassistische Demagogie auf Stimmenfang geht.

Dazu heißt es in einer Pressemitteilung von AUF Gelsenkirchen: "Für eine so klare Position sollte nicht einmal für die Erwähnung im Protokoll Raum sein – überhaupt hätten Vertrauenspersonen der kandidierenden Parteien nur dann Rederecht, wenn zu ihrer Liste Fragen aufgeworfen würden. Also in diesem Fall gar nicht! ... AUF Gelsenkirchen wartet eben nicht bis zum Verbot der Neonazis – sondern nutzt jede Gelegenheit gegen sie vorzugehen."