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Nur 20 Prozent Wiedereinsatzquote beim "Grünen Punkt"

Nur 20 Prozent Wiedereinsatzquote beim "Grünen Punkt"

(foto: pixelroiber)

Duisburg (Korrespondenz), 14.04.14: In einer Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Bärbel Höhn wird eingeräumt, dass 50,1 Prozent der Sammelmenge des "Grünen Punktes" (Gelbe Tonne) nicht recycelt werden, sondern in den Müllverbrennungsanlagen landen ("WAZ", 11.4.14).

Das ist ein ungeheurer Betrug am Umweltbewusstsein vieler Menschen. Schließlich wird beim Kauf des Artikels bereits für das angebliche Recycling über die gelbe Tonne bezahlt. Und dann wird dafür der Profit der Müllverbrennungsindustrie bedient und werden hochgiftige Verbrennungsprodukte auf Menschen und Ökosysteme losgelassen. Die tatsächliche Wiedereinsatzquote bei hochwertigen Kunststoffmaterialien liegt laut Antwort des Umweltministeriums bei 20 Prozent!

Die Grünen lamentieren jetzt, das "System funktioniere nicht". Dabei war es der grüne Umweltminister Trittin, der in der Schröder/Fischer-Regierung von 1998 bis 2005 die Müllverbrennung als "Regelmethode" der Abfallentsorgung europaweit zum Standard machte.

An der Unterdrückung des Kryo-Recyclings und der Kreislaufwirtschaft haben sich auch die Grünen beteiligt. Der BUND und Greenpeace haben die Unterstützung für das Kryo-Recycling nach Professor Rosin bereits vor Jahren eingestellt.

Das Kryo-Recycling-Verfahren ist in der Lage, Kunststoffe, Altreifen, Elektroschrott und Bauschutt in sortenreine Ausgangsmaterialen zu recyceln, bei einer äußerst günstigen Energiebilanz, ohne jegliche Schadstoffbelastung der Umwelt (www.total-recycling.org).

Es spricht Bände, dass solche Technologien im Kapitalismus unterdrückt werden und Konzerne sich an der chronischen Volksvergiftung und Vergeudung wertvoller Rohstoffe sogar noch eine Goldene Nase verdienen!

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