Betrieb und Gewerkschaft

"Euer Kampf ist unser Kampf"

"Euer Kampf ist unser Kampf"
Mittlerweile gekündigte Stahlarbeiter von Aspropirgos (rf-foto)

14.05.14 - In einer Solidaritätserklärung der Betriebsratsliste "Offensiv" bei Opel in Bochum an die Stahlarbeiter und deren Familien in Aspropirgos heißt es unter anderem:

"23 Stahlarbeiter aus dem Stahlwerk Eliniki Halivourgiki Aspropirgos sind am 9. April 2014 zu bis zu 23 Monaten Gefängnis mit Bewährung verurteilt worden. Mit diesem skandalösen Urteil wird der heldenhafte, mutige und selbständige neunmonatige Streik vor zwei Jahren kriminalisiert.

Als wir von dem Skandalurteil der griechischen Justiz gegen euch gehört haben, empfanden wir große Wut. Gleichzeitig ist es auch Ausdruck ihrer Schwäche, wenn sie euren für alle europäischen Arbeiter so bedeutenden Kampf kriminalisieren. Auch bei uns in Deutschland werden klassenkämpferische Kollegen durch die Justiz drangsaliert und zu Kriminellen erklärt, nur weil sie sich für die grundlegenden Bedürfnisse der Arbeiter mit den Monopolkonzernen anlegen.

Auch bei uns wird scheinbar 'im Namen des Volkes' Recht gesprochen, obwohl sich die Urteile direkt gegen das Volk und die arbeitenden Massen richten. Deshalb muss unsere gemeinsame Forderung ein weltweit geltendes allseitiges und vollständiges gesetzliches Streikrecht sein, um unsere berechtigten Interessen ohne Repressalien erkämpfen zu können. …

Euer Kampf ist unser Kampf! Wer einen von uns angreift, greift uns alle an! Hoch die internationale Solidarität!"

Die komplette Solidaritätserklärung kann hier gelesen werden!