Politik

Montagsdemo Gelsenkirchen grenzt sich eindeutig von der neuen "Friedensbewegung" ab

Montagsdemo Gelsenkirchen grenzt sich eindeutig von der neuen "Friedensbewegung" ab
Die Gelsenkirchener Montagsdemonstration distanziert sich klar von der so genannten "Friedensbewegung 2014" (rf-foto)

14.05.14 - Die Montagsdemonstration Gelsenkirchen schreibt dazu in einer Pressemitteilung:

"In den letzten Wochen finden in verschiedenen Städten montags Kundgebungen einer sogenannten 'Friedensbewegung 2014' statt, die sich auch als 'bundesweite Montagsdemo' bezeichnen. Auch in Gelsenkirchen tauchten am Rande der vorletzten Montagsdemo einige Leute auf, die offensichtlich dafür agieren. Von diesen Vertretern distanzieren wir uns und ziehen klar:

Mit dieser Bewegung wollen und werden nicht zusammen arbeiten - denn für uns gibt es eine klare Grenze! Wer keinen klaren Trennungsstrich zieht zu ultrarechten, faschistoiden und faschistischen Personen und Gruppierungen, ist für uns kein Partner in der Zusammenarbeit. Wir haben unsere klare antifaschistischer Grundlage immer betont und alle Angriffe darauf von Anfang zurückgewiesen! ...

Führende Initiatoren und Befürworter der Bewegung zeigen eindeutig, welche Gesinnung offensichtlich hinter dieser neuen Montagsdemo steht: Lars Mährholz und Jürgen Elsässer distanzieren sich zwar vorgeschoben von Antisemitismus und Rechtsextremismus, aber veröffentlichen auf ihren Internetseiten und Facebook-Accounts neben einem politisch konfusem Sammelsurium auch rechtes bis faschistisches Gedankengut über ihre eigenen Statements oder entsprechende Links."