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Stuttgart: 500 Menschen zeigen auf der Straße ihre Wut gegen Erdogan und die todbringende Profitgier der Bergwerksbesitzer

Stuttgart: 500 Menschen zeigen auf der Straße ihre Wut gegen Erdogan und die todbringende Profitgier der Bergwerksbesitzer
MLPD und BIR-KAR in internationaler Solidarität - Gemeinsam Kämpfen - gemeinsam siegen (rf-foto)

Stuttgart (Korrespondenz), 16.05.14: Verschiedene türkische und kurdische Organisationen hatten zur Protestkundgebung mit anschließender Demonstration zum türkischen Konsulat aufgerufen. Die Stuttgarter Gruppe von BIR-KAR (Einheit der Arbeiter & Freundschaft) verteilte ein Flugblatt in türkischer und deutscher Sprache mit der Schlagzeile „Es war kein Arbeitsunfall - Es war ein Arbeitermassaker“. Darin heißt es unter anderem weiter: „ ...Hunderttausende Menschen sind in der Türkei auf den Straßen, um gegen das Arbeitermassaker zu protestieren. Doch in der Türkei geht der Staat gewaltsam mit Pfeffersprays, Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen das trauernde Volk vor.“

Im Namen der MLPD Stuttgart-Sindelfingen und des Landesverbands Baden-Württemberg brachte Wolfgang Serway das tiefe Mitgefühl, die Empörung und Grüße der Solidarität zum Ausdruck: „Wir trauern mit Müttern, Töchtern, Söhnen, Freunden und Angehörigen der getöteten und eingeschlossenen Bergarbeiter. ... Über Jahre hinweg wurden von den Betreibern und der Regierung die Bedenken, Hinweise abgetan und Anträge zur Überprüfung abgelehnt. Wir solidarisieren uns mit den Kämpfen der Arbeiter und des Volkes in der Türkei und verurteilen den brutalen Polizeieinsatz.“

Nach zahlreichen Kurzreden und Parolen in türkischer Sprache formierte sich der Demonstrationszug zum türkischen Konsulat, wo ein Kranz niedergelegt wurde. Dort verlas eine Vertreterin von „Solidarität International“ auch noch die gestern auf „rf-news“ veröffentlichte „Erklärung des Hauptkoordinators der internationalen Bergarbeiterkoordinierung.“