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19.05.14 - Soma: Tränengas gegen 10.000 Demonstranten

Am Freitag gingen in Soma 10.000 Demonstranten auf die Straße und forderten den Rücktritt der Regierung Erdogan, weil die für die Vernachlässigung der Arbeitssicherheit in den Gruben verantwortlich ist. Auch viele Angehörige der Toten und Verletzten beteiligten sich. Die Polizei ging mit Tränengas und Gummigeschossen gegen die Demonstranten vor. Anschließend wurde ein Demonstrationsverbot über die Stadt verhängt. Am Wochenende wurden jetzt 25 Verantwortliche der Katastrophe festgenommen, gegen drei von ihnen wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Auch der Chef des Bergwerksbetreibers soll darunter sein.

Das Grubenunglück wird auch Titelthema der nächsten "Roten Fahne".