Umwelt

31.05.14 - Gletscher in der Antarktis nicht zu retten

Sechs große Gletscher in der Antarktis haben offenbar ihren Halt verloren und rutschen unwiederbringlich ins Meer. Dieser Prozess könne einige Jahrhunderte dauern, ist aber nach Ergebnissen zweier voneinander unabhängigen Studien unumkehrbar. Das Team um den Forscher Eric Rignot von der University of California erforschren u.a. den Thwaites- und den Pine-Island-Gletscher. An ihrem vordersten Haltepunkt auf dem Meeresgrund leckt warmes Wasser, das von Winden aus der Tiefe emporgezogen wird. Ein anderes Forscherteam stellte die Entwicklung dieses Gletschers in den letzten 20 Jahren nach. Demnach beschleunigt sich der Gletscherrückgang zunehmend (Ian Joughin in Science, online).