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MLPD Gelsenkirchen fordert Hilfsprogramm für die Geschädigten des Unwetters

MLPD Gelsenkirchen fordert Hilfsprogramm für die Geschädigten des Unwetters

13.06.14 - Der Kreisverband Gelsenkirchen/Bottrop/Gladbeck der MLPD hat folgende Presseerklärung veröffentlicht:

"Die am Pfingstmontag über Westdeutschland hinweggezogene Unwetterfront hat auch Gelsenkirchen mit voller Wucht getroffen und hat selbst gegenüber dem 'Jahrhundertsturm' Kyrill von 2007 eine neue Qualität erreicht. Das Ausmaß der Schäden ist noch immer nicht absehbar. Helfer von Feuerwehr, THW, Gelsendienste sind unermüdlich im Einsatz. Die MLPD spricht ihnen größte Anerkennung aus! ...

Der Kreisverband der MLPD Gelsenkirchen/Bottrop/Gladbeck gedenkt der bis heute sechs toten Menschen allein in NRW und ist solidarisch mit den tausenden betroffenen Opfern. ... Im Interesse der Energiekonzerne geht die Bundesregierung rücksichtslos über die drohende Klimakatastrophe hinweg und organisiert ein regelrechtes Roll Back in der Umweltfrage. Darum ist die Regierung mitverantwortlich für die Unwetterkatastrophe und muss für den Schaden gerade stehen! Wir fordern ein sofortiges Hilfsprogramm für die Betroffenen, finanziert von Bund und Land. Es kann nicht sein, dass die Folgen an den betroffenen Menschen oder an der Kommune hängen bleiben.

'Das Unwetter wirft ein Schlaglicht darauf, dass wir bereits in einem Prozess des beschleunigten Umschlags in eine globale Umweltkatastrophe sind', so Christiane Link, Kreisvorsitzende der MLPD. 'Das kürzlich erschienene Taschenbuch von Stefan Engel 'Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?' hat diesen Prozess tiefgehend analysiert. Es ist eine Strategiediskussion über die Rettung der Umwelt vor der kapitalistischen Gesellschaft angesagt', so Christiane Link, die zu Diskussionsveranstaltungen und Studiengruppen der MLPD in Gelsenkirchen herzlich einlädt."

Die komplette Presseerklärung kann hier gelesen werden!