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Kurdische Zusammenarbeit in Syrien und Irak gegen die islamististisch-faschistische ISIS

Kurdische Zusammenarbeit in Syrien und Irak gegen die islamististisch-faschistische ISIS
Emblem YPG Rojava

14.06.14 - Die YPG (Volksverteidigungseinheiten Rojavas/Westkurdistan) haben zur Unterstützung der  südkurdischen Peshmerga im Irak im Kampf gegen die islamistisch-faschistischen Banden der ISIS Einheiten nach Südkurdistan geschickt.

In einer Erklärung heißt es: "Vor den Angriffen hatten sich Vertreter der PYD und KDP an der irakisch-syrischen Grenze darauf geeinigt, gegen die ISIS zusammenzuarbeiten." Und weiter: "Die Volksverteidigungseinheiten Rojavas (YPG) geben bekannt, dass sie bereit sind, erfahrene Einheiten der YPG nach Südkurdistan zu schicken, um gemeinsam Südkurdistan gegen die Dschihadisten von Islamischer Staat Irak und Syrien (ISIS) zu verteidigen.  ... Die Terroranschläge von Islamischer Staat Irak und Syrien (ISIS) in den Städten Chanaqin, Celwela und Tuz Khurmatu auf die Gebäude der YNK (Partei der Patriotischen Union Kurdistans) führten zu dutzenden Toten und Verletzten in Südkurdistan. Diese Massaker an der Zivilbevölkerung in der Provinz Mossul sind Angriffe auf die gesamte kurdische Bevölkerung. ... Wir, die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG), bekämpfen die radikalen islamistischen Gruppen seit eineinhalb Jahren. Wir haben immer wieder erklärt, dass von ISIS Pläne geschmiedet werden, die kurdische Bevölkerung zu liquidieren. Im Rahmen unseres Kampfes gegen diese Gruppen haben wir Erfahrung gesammelt, unsere KämpferInnen haben mit ihrem aufopferungsvollen Kampf Geschichte geschrieben."

Die kurdischen Peshmerga haben inzwischen Kirkuk unter ihrer Kontrolle. In einer aktuellen Erklärung der Nachrichtenagentur ANF heißt es: „Der Sprecher der Peshmerga Jabbar Yaver erklärte, dass Kirkuk und die gesamte Umgebung unter ihrer Kontrolle ist und das gegenwärtig kein irakischer Soldat in Kirikuk geblieben ist. Kiriku hat eine Bevölkerung von 1.200.000 Einwohnern und liegt im Zentrum der Ölregion."

Die Führung der "Gemeinschaft der Gesellschaften aus Kurdistan" (KCK), eine alle Regionen Kurdistans umfassende Organisation  betonte: "Kurdistan ist nicht ohne Verteidigung. Die Guerilla Kurdistans ist bereit für die Verteidigung und Sicherheit ganz Kurdistans, insbesondere für die gefährdete Bevölkerung in Südkurdistan. Die Guerilla ist stark genug, um unter allen Bedingungen den Banden der ISIS zu antworten."