Umwelt

21.06.14 - Fukushima: Schutzwall funktioniert nicht

Radioaktiv verseuchtes Wasser läuft in Fukushima seit der Havarie ins Grundwasser und ins Meer, täglich 300 Tonnen. Der jüngste "Rettungsplan" der Betreiber-Firma Tepco sah vor, das verseuchte Wasser in einem weitläufig verzweigten Röhrensystem mit Hilfe von Kühlmitteln zum Gefrieren zu bringen. Das Wasser gefriert jedoch nicht. Die Eiswall-Methode wurde zwar nach einem Bericht von National Geographic schon beim Bau von U-Bahnen zum Schutz vor eindringendem Grundwasser verwendet. Das Vorhaben in Fukushima wäre im Vergleich dazu gigantisch.