Wissenschaft und Technik

21.06.14 - Studien belegen: Kiffen ist sehr schädlich

Forscher vom US-amerikanischen National Institute on Drug Abuse (NIDA) in Bethesda (Maryland) haben 80 Studien aus den vergangenen zehn Jahren ausgewertet. Demnach wird das Suchtpotenzial des Kiffens unterschätzt. Neun Prozent der Konsumenten rutschen in die Abhängigkeit. Sie brauchen immer größere Mengen, weil der Körper sich an den Wirkstoff gewöhnt, erleben Lethargie, Freudlosigkeit und massive Entzugserscheinungen. In den USA seien davon 2,7 Millionen Menschen betroffen. Seit 1995 habe sich die Konzentration des Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) in der Droge durchschnittlich verdreifacht.