Umwelt

"AUF Gelsenkirchen" fordert Hilfsprogramme gegen Sturmschäden auf Kosten der Verursacher

20.06.14 - "Wer weiterhin ungeniert den CO2-Ausstoß in die Höhe treibt, erneuerbare Energien drosselt und ein Roll-back in der Energiepolitik organisiert, der hat auch die Verantwortung dafür zu tragen", heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung der Stadtverordneten von "AUF Gelsenkirchen", Monika Gärtner-Engel. Weiter führt sie darin aus:

"Deshalb müsste vor allem der Bund zur Kasse gebeten werden. Außerdem müsse ein Finanzbeitrag von den Klima killenden Energiemonopolen erhoben werden. 'Dazu bietet sich an, ihre Befreiung von der EEG-Umlage auszusetzen und die daraus entstehenden erklecklichen Summen für solche Hilfsprogramme einzusetzen.'

Im Zentrum müssen dabei drei Ziele stehen:

  1. Sofortiges Programm zur Wiederaufforstung der städtischen Baumbestände;
  2. Unterstützung der Kommunen zur Behebung der gravierenden Schäden;
  3. umfangreiche Beratungs- und Hilfsangebote für die Bürgerinnen und Bürger, damit niemand auf seinem Schaden sitzen bleibt.

Angesichts dieser unbedingt notwendigen Debatte kritisiert 'AUF Gelsenkirchen' vehement die Ignoranz des 'etablierten Blocks im Rat', der den Antrag 'AUF Gelsenkirchen' abschmetterte, einen sofortigen Sachstandsbericht und erste Diskussion über die Unwetterschäden in die erste Ratssitzung einzubringen – und das aus parteiegoistischen Motiven. Immerhin haben sich 'AUF', 'Die Linke' und der 'Pirat' im Rat dafür eingesetzt. Auch ein neuer couragierter 'Block' im Rat!"