Politik

"Montagsmahnwachen" sind kein Forum für fortschrittlich denkende Menschen

17.06.14 - Die sogenannte "Friedensbewegung 2014" versucht weiterhin mit ihren "Montagsmahnwachen" in diversen Städten Deutschlands den Eindruck zu erwecken, es handele sich bei ihnen um ein Forum für fortschrittlich denkende Menschen. Dabei ist diese "Friedensbewegung" nach wie vor eng mit Faschisten und ihren Parteien, wie zum Beispiel der NPD, verbunden. Die Organisatoren Lars Mährholz und Ken Jebsen denken trotz vielfacher Kritiken von Antifaschisten nicht im Traum daran, sich klar von Volksverhetzern, Rassisten und Antisemiten zu distanzieren.

Sie fahren im Gegenteil eine nicht leicht zu durchschauende Querfrontstrategie, um den Faschisten als Türöffner in die berechtigten Massenproteste zu dienen. Diese Veranstaltungen sind keine Bühne für antifaschistisch denkende und handelnde Menschen. Deshalb ist jeder, der sich sozial-, umweltpolitisch und friedenspolitisch engagieren will, herzlich auf den Montagsdemos der bundesweiten Montagsdemobewegung willkommen. Hier wird überparteilich, weltanschaulich offen und auf antifaschistischer Grundlage diskutiert und gehandelt. Faschisten hatten, haben und werden auch zukünftig keinerlei Teilnahmerecht auf diesen Montagsdemos haben.

In der Nummer 19/2014 der Printausgabe der "Roten Fahne" erschien ein Artikel, der sich tiefgehend mit den "Montagsmahnwachen" auseinandersetzt. Er kann hier gelesen werden.