Betrieb und Gewerkschaft

28.06.14 - Tödlicher Unfall in Thüringer Kali-Mine

Im nordthüringischen Sollstedt wurde auf einer Inspektionsfahrt in einem stillgelegten Kali-Schacht ein Kumpel getötet. Ein Zweiter wurde schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen. 1990 wurde der Bergbaubetrieb in diesem Schacht eingestellt. Seither werden die 33 Millionen Kubikmeter Hohlräume mit Industrieabfällen verfüllt. Die Betreibergesellschaft NDH entsorgt in diesen Hohlräumen giftige Schlacken, Filterstäube, Altsande usw. berichten die Anwohner des Schachts.