Betrieb und Gewerkschaft

Zwielichtige Sicherheitsfirma "Correct Control" tritt nach

02.07.14 - Am vergangenen Freitag erhielt die "Rote Fahne" ein Fax der Anwälte der Sicherheitsfirma "Correct Control". Die Firma wurde bekannt durch ihr aggressives Auftreten bis hin zu Einschüchterungsversuchen gegenüber streikenden Kollegen der Firma Norgren in Großbettlingen.

Das wurde im Dezember 2013 auch in der "Stuttgarter Zeitung" berichtet und in der IG Metall vor Ort breit diskutiert. Noch heute erinnern sich auf Nachfragen Kollegen, wie ihnen ein Angestellter der Sicherheitsfirma am Tor "Hausbesuche" angedroht hat.

Die MLPD Esslingen war seinerzeit aktiv in der Solidarität und unterstützte die um ihre Arbeitsplätze streikenden Norgren-Kolleginnen und -Kollegen. Sie hat das Vorgehen der Sicherheitsfirma nach Recherchen in einer Pressemitteilung beim Namen genannt: "Es liegt der Verdacht nahe, dass eine Reihe Angestellte von 'Correct Control’ mit neofaschistischen Ansichten sympathisieren, wenn nicht gar in organisierter Weise tätig sind." Dafür spricht nicht zuletzt das Auto eines der Sicherheitsleute. Geschmückt mit einem Eisernen Kreuz und der Drohung: "Jage nicht, was du nicht töten kannst." 

Schlechte Publicity für die Security-Firma, denn der entsprechende "rf-news"-Artikel erscheint auf Platz zwei, wenn man die Firma googelt. Noch viel mehr solche Publicity wird sicher ein gegebenenfalls zu führender Prozess erzeugen. Die "Rote Fahne" lässt sich nicht einschüchtern.