Betrieb und Gewerkschaft

MLPD Baden-Württemberg solidarisch mit WMF-Belegschaft

MLPD Baden-Württemberg solidarisch mit WMF-Belegschaft
Demonstration 2005 (rf-foto)

07.07.14 - In einem Brief solidarisiert sich die Landesleitung der MLPD Baden-Württemberg mit der Belegschaft des Metallwaren-Konzerns WMF. In ihrem Brief vom 3. Juli schreiben die Genossinnen und Genossen:

"Wir unterstützen solidarisch und mit ganzem Herzen euren entschlossenen Kampf um jeden Arbeitsplatz in der WMF-Group. Wenn es nach der KKR (Kohlberg Kravis Roberts & Co) geht, werden 700 Arbeitsplätze, davon 500 allein in Geislingen, vernichtet. WMF gehört zu Geislingen und ist dort nicht wegzudenken. ...

Die international tätige KKR gehört zu den berühmt-berüchtigten 'Heuschrecken'. Sie gibt vor, die Firmen wieder 'konkurrenzfähig und rentabel' zu machen, um nach sechs bis sieben Jahren Kasse zu machen und WMF an den Meistbietenden weiterzuverkaufen. Das belegt die bisherige Praxis der KKR, die alleine in Deutschland in den letzten Jahren bei mindestens zehn Firmen für die Vernichtung von über 10.000 Arbeitsplätzen sorgte. ...

Der Widerstand gegen die Arbeitsplatzvernichter ist herausgefordert. Viele Firmen in der Region führen gerade Entlassungen durch oder planen sie. Der Kampf um ... jeden Arbeitsplatzes kann in Verbindung mit dem gemeinsamen Kampf um die Arbeitszeitverkürzung auf die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich noch mehr Durchschlagskraft gewinnen. … Auf uns könnt ihr zählen!"