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24.07.14 - Todesfolter bei Hinrichtung in den USA

Eine Hinrichtung im US-Bundesstaat Arizona zog sich erneut zwei Stunden lang hin. Etwa eine Stunde nach der Injektion der Giftspritze habe der 55-Jährige noch immer geschnaubt und nach Luft geschnappt, schrieben seine Verteidiger in einem Eilantrag. Seit sich die europäischen Zulieferfirmen des bisher verwendeten Betäubungsmittels weigern, dieses weiter zu liefern, werden bei den Hinrichtungen neue Mittel benutzt, die offenbar ihre Wirkung verfehlen. Die jetzige Exekution wurde trotz zeitweiliger Aussetzung vom Obersten Gericht Arizonas wieder angeordnet.