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Zahlreiche Proteste gegen den Krieg der israelischen Armee in Gaza

Zahlreiche Proteste gegen den Krieg der israelischen Armee in Gaza
Protestaktion am 26. Juli in München (rf-foto)

30.07.14 - Zu verschiedenen Protestaktionen gegen die Aggression der israelischen Armee in Gaza im In- und Ausland erreichten "rf-news" in den letzten Tagen Korrespondenzen, die wir in Auszügen wiedergeben.

Aus Paris wird berichtet: "In der letzten Woche gab es in Frankreich wieder mindestens 30 Demonstrationen gegen den Krieg in Gaza. Die Demonstration am Samstag, 26. Juli, in Paris wurde erneut verboten. Die Organisatoren der Pariser Demonstration riefen trotz Verbot weiterhin zum Protest auf und schließlich wurde eine Versammlung auf dem 'Platz der Republik' durchgesetzt und genehmigt. Etwa 5.000 Menschen kamen zusammen und wiesen die Unterstellung des Antisemitismus zurück." Auch im französischen Jurastädtchen Lons-Le-Saunier kamen am 28. Juli ca. 150 Menschen zu einer Montagsdemo gegen Israels verbrecherischen Krieg zusammen, wie Urlauber von dort an "rf-news" berichten.

15.000 Menschen demonstrierten am 26. Juli in Chicago. Es war bereits der sechste Massenprotest, der seit dem 5. Juli von der "Koalition für Gerechtigkeit in Palästina" organisiert worden war.

In München drückten ebenfalls am 26. Juli 800 Menschen ihren Protest gegen den israelischen Staatsterror aus. Ein Korrespondent schreibt: "Klaus Dumberger, Landesvorsitzender der MLPD Bayern, wandte sich in seinem Redebeitrag unter anderem gegen die Hetze in der 'BILD'. Es sei 'eine Unverschämtheit und blanker Antikommunismus, Faschisten und Kommunisten in einen Topf zu werfen'. Er bekräftigte die Notwendigkeit der Solidarität mit dem mutigen Kampf der Palästinenser und erhielt dafür viel Beifall."

In Berlin und Lübeck fanden bereits am 24. Juli Kundgebungen und Demonstrationen statt. Aus Berlin wird unter anderem berichtet, dass die von der MLPD zur Verfügung gestellten Plakate von Teilnehmern gerne getragen wurden. In Lübeck führten MLPD, DKP, VVN, Courage und nicht Organisierte eine gemeinsame Aktion durch. Dazu heißt es: "Etwa 100 Leute beteiligten sich beim Zuhören vor und nach der Demo, ca. 55 davon gingen mit. Die Passanten waren aufgeschlossen, einige schlossen sich spontan an."