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Bangladesch: Kapitalist will Haftentlassung erpressen

Bangladesch: Kapitalist will Haftentlassung erpressen
Hungerstreik-Aktion am 30. Juli bei der Tuba Group (foto: femnet)

04.08.14 - Mit erpresserischen Methoden versucht der Besitzer der Tazreen-Textilfabrik, der für den Tod von 112 Näherinnen bei einem Feuer vor eineinhalb Jahren verantwortlich gemacht wird, vorzeitig aus der erst vor kurzem angetretenen Haft entlassen zu werden.

Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" zahlt sein Unternehmen Tuba Group, zu dem auch vier Textilfabriken gehören, seit drei Monaten keine Löhne mehr an die 1.500 Näherinnen. Hossains Verwandtschaft habe durchblicken lassen, dass erst wieder gezahlt werde, wenn ihr Angehöriger freikomme.

Die Situation der Näherinnen, die laut Angaben des Frauenrechtevereins "Femnet" auch für den deutschen Discounter Lidl produzieren, ist nach drei Monaten extrem schwierig.

(Mehr Infos dazu bei "Femnet")