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Gemeinsamer kurdischer Widerstand gegen IS-Vormarsch

Gemeinsamer kurdischer Widerstand gegen IS-Vormarsch
YPG am Grenzübergang Til Kocher (foto: firatnews.com)

04.08.14 - Nach Angaben der UN flohen 200.000 Menschen vor dem erneuten Vormarsch der islamistisch-faschistischen IS-Truppen. "Die Bewaffneten bringen uns alle ohne Gnade um", sagte ein Bewohner der "dpa".

Am gestrigen Sonntag überschritten Kräfte der YDG, der kurdischen Selbstverteidigungskräfte aus Rojava, dem syrischen Teil Kurdistans, die Grenze in den Irak. Sie wollen den bedrängten kurdischen Peschmerga-Truppen zu Hilfe eilen. Verwundete Peschmerga-Kämpfer werden in Rojava behandelt.

Umkämpft ist vor allem die grenznahe Stadt Sinjar. Wenn die IS-Faschisten sich dort dauerhaft festsetzen könnten, würde dies einen kontinuierlichen Nachschub für die Attacken gegen die selbstverwalteten Gebiete von Rojava ermöglichen, so die kurdische Nachrichtenagentur "firatnews.com". Sinjar hat rund 30.000 Einwohner, die Mehrheit jesidische Kurden, ist aber gleichzeitig Heimat sunnitischer und schiitischer Araber und hunderter syrischer Christen.