International

14.08.14 - USA blasen Flüchtlings-Evakuierung ab

Tagelang generierten sich die USA zum Retter der bedrohten christlichen und yezidischen Flüchtlinge im Nordirak. Jetzt sagten US-Sprecher eine Evakuierung ab. Die seltsame Begründung: es seien weniger Flüchtlinge und in einem besseren Zustand als erwartet. Derzeit seien nur noch rund 1.000 Menschen in dem Höhenzug eingeschlossen, sagte eine Sprecherin der UN-Mission im Irak (Unami) der Deutschen Presseagentur. Deren Lage sei allerdings sehr ernst. Zeugen vor Ort relativieren die Rolle der USA: Ulla Jelpke, Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, ist vor Ort in Rojava. Ihr Urteil: Nicht die US-Luftschläge, sondern die Kräfte von PKK und YPG haben zehntausenden Flüchtlingen das Leben gerettet (mehr dazu).