Jugend

Mit gewachsenem Selbst- und Umweltbewusstsein in der zweiten Campwoche

Truckenthal (Korrespondenz), 15.08.14: Da tut sich was! Bereits seit zwölf Jahren bringen einmal im Jahr hunderte Kinder und Jugendliche Bewegung in den scheinbar ruhigen Thüringer Wald. Der REBELL und die ROTFÜCHSE können stolz darauf sein, was sie da regelmäßig mit ihrem Sommercamp auf die Beine stellen.

Mit großem Elan organisierten wir gemeinsam Liederabende und Veranstaltungen, an denen fast das ganze Camp teilnahm. Wir verkauften Cocktails, Thüringer Würste, tunesische Sandwiches und Marmelade. Alle arbeiten daran, unser Spendenziel für die Stärkung des REBELL zu erreichen. Ein Rebell hat bisher alleine über 70 Euro mit Massagen eingenommen.

Die Veranstaltung der tunesischen Gäste von KIFAH war etwas Besonderes. Denn ihre gesamte Zeltgruppe übernahm Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung. Das war "Internationalismus live".

Dieses Camp beweist, dass in der Jugend ein riesiges Potenzial steckt. Hier konnte sich ausnahmslos jeder weiterentwickeln. Deshalb haben sich auch mehrere dazu entschieden, eine Woche länger zu bleiben, die nur eine Woche gebucht hatten.

Dieses Jahr steht das Buch "Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?" von Stefan Engel im Mittelpunkt. Dieses vertreiben wir nach anfänglichem Zögern mit wachsendem Erfolg. Wenn wir wirklich die Umwelt vor der Profitwirtschaft retten wollen, brauchen wir eine richtige Kampagne, in der wir uns schlau machen, selbst verändern und massenweise diskutieren.

(Mehr dazu in der aktuellen und in der nächste Woche erscheinenden Druckausgabe der "Roten Fahne" - sie kann hier bestellt werden)