Umwelt

21.08.14 - Fukushima: "Eiswall" droht zu scheitern

Die immer verzweifelteren Versuche, der enormen Menge an radioaktiv verseuchtem Material auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Fukushima Herr zu werden, zeigen sich auch anhand der Probleme rund um den sogenannten "Eiswall". Er soll verhindern, dass radioaktiv kontaminiertes Wasser aus dem havarierten Atomkraftwerk sich mit dem Grundwasser vermischt und anschließend weiter in großen Mengen (ca. 400 Tonnen am Tag) in den Pazifischen Ozean strömt, wie es derzeit noch der Fall ist. Die Arbeiten an dieser gigantischen unterirdischen Kühlungsanlage stoßen laut TEPCO zunehmend auf Schwierigkeiten. (Quelle: IPPNW-Newsletter, 11.8.14)