Umwelt

22.08.14 - Erdbeben durch verpresste Flüssigkeiten

Bereits im Jahr 1967 wurden 3.500 Meter unter Denver im US-Bundesstaat Colorado Millionen Liter chemischer Abfälle aus der Waffenproduktion verpresst. Im selben Jahr kommt es zu einem Erdbeben der Stärke 5,2. In Denver brachen vereinzelt Ziegelsteine aus Schornsteinen, und selbst 280 Kilometer entfernt schwankten noch Hochhäuser. Trotz dieser Erfahrungen werden nach Angaben der US-Umweltbehörde EPA heute in den Vereinigten Staaten durch 144.000 Bohrlöcher Flüssigkeiten in die Tiefe gepumpt. In den letzten Jahrzehnten haben Chemikalienlager in der Tiefe stark zugenommen.