Betrieb und Gewerkschaft

Kampf der Kriminalisierung von Arbeitskämpfen!

Kampf der Kriminalisierung von Arbeitskämpfen!
Ford Kollegen aus Genk werden am 7. November 2012 von der deutschen Polizei erkennungsdientlich behandelt (rf-foto)

28.08.14 - Die folgende Pressemitteilung hat der Solikreis Ford aus Köln am 27. August veröffentlicht:

„Das Amtsgericht Köln hat den verschobenen Prozess gegen die belgischen Ford-Kollegen wegen „Landfriedensbruchs" jetzt für Montag, den 20. Oktober, 11.30 Uhr, angesetzt. Ab 10 Uhr wird es eine Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude geben.

Wir rufen dazu auf, gegen die Kriminalisierung von Arbeitskämpfen zu kämpfen, den Prozess zu besuchen und sich auf der Straße mit den KollegInnen zu solidarisieren!

Am Tag zuvor (Sonntag, der 19.10.) wird der Solikreis 7. November in Köln eine Veranstaltung zur Kriminalisierung von Arbeitskämpfen, zur Werksschließung von Ford Genk und dem Kampf dagegen sowie zu den Angriffen auf die Ford-Beschäftigten in Deutschland in diesem Jahr organisieren.

Der Polizeiangriff auf die belgischen Ford-Kollegen, die am 7.11.2012 in Köln gegen die Schließung ihres Werks demonstrierten, und die anschließende Einleitung von Ermittlungsverfahren und Versendung von Strafbefehlen wegen „Landfriedensbruchs" bzw. „gefährlicher Körperverletzung" auf Betreiben der Klassenjustiz hatte bundesweit zu einer Welle von Solidarität geführt. Zwischenzeitlich sah sich sogar der Kölner Polizeipräsident gezwungen, in einem Zeitungsinterview von der damaligen Einsatzführung abzurücken.

Weitere Infos in Kürze.“