Wissenschaft und Technik

05.09.14 - Hannover: Forschung im Wellenkanal

Der Wellenkanal in Hannover ermöglicht maritime Forschung fernab der Küsten. Das 1974 entstandene Bauwerk ist 307 Meter lang, sieben Meter tief, fünf Meter breit und mit 7.500 Kubikmetern Wasser gefüllt. Mittels kraftvoller Hydraulikpumpen lassen sich bis zu 3,50 Meter hohe Wellen erzeugen. Der Kanal ist oft bis zu einem Jahr im Voraus ausgebucht. Hier können Schutzsysteme für Nord- und Ostseeküste analysiert werden, Kunden kommen aber auch aus dem Kongo oder aus Japan. Nach der Tsunami-Katastrophe waren die Forscher aus Hannover an der Entwicklung eines Frühwarnsystems beteiligt. Highlight ist seit drei Jahren ein 3-D-Wellengenerator, mit dem man erstmals Wellen aus unterschiedlichen Richtungen simulieren kann.