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Essen: Doppelzüngige Integrationskultur

Essen: Doppelzüngige Integrationskultur

01.09.14 - Folgende Pressemitteilung hat das überparteiliche Kommunalwahlbündnis „Essen steht AUF“ aktuell veröffentlicht:

„Zu einer Farce droht das inzwischen in zwei Jahren mehrfach verschobene Welcome Center in Essen zu werden. Das Bündnis 'Essen steht AUF' hält eine Willkommenskultur gegenüber Neubürgern Essens, insbesondere aus dem Ausland, unbedingt für richtig. Doch das geplante Welcome Center im Gildehof gilt nur für gut ausgebildete Arbeitskräfte. Damit dient es allein den Interessen der Wirtschaft und nicht aller Menschen, die nach Essen kommen. Menschen 'mit einem humanitären Aufenthaltstitel bzw. Duldungsinhaber und Asylbewerber' (Ratsvorlage von 2012) gehören ausdrücklich nicht dazu.

… Eine solche Politik macht die einen zu willkommenen Neubürgern, denen man den roten Teppich ausrollt – und die anderen zu unwillkommenen Ankömmlingen, die als Sicherheitsrisiko gelten. 'Statt Willkommenskultur ist das eher eine Ausgrenzungskultur, die wir ablehnen', kritisiert Vorstandssprecher Dietrich Keil von ‚Essen steht AUF‘.“