Politik

Karlsruhe: Vielfältige Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg und Frieden und was aktuell zu tun ist

Karlsruhe (Korrespondenz), 02.09.14: Das Friedensbündnis Karlsruhe und der DGB hatten am 1. September 2014 zu einer Mahnwache und Kundgebung in Karlsruhe aufgerufen. Es kamen ca. 200 bis 300 Teilnehmer, darunter auffallend viele Migranten.

Daneben beteiligten sich viele unterschiedliche Organisationen und Parteien an dieser Kundgebung. Die Kundgebung war Ausdruck einer vielfältigen Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg und Frieden und was aktuell zu tun ist.

Im Mittelpunkt der Reden und Gespräche standen die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine, im Irak, in Syrien und Palästina. Deutlich wurde, dass alle imperialistischen Länder an diesen Kriegen beteiligt sind. Jede imperialistische Macht versucht, ihre Stellung auf dem Weltmarkt auszudehnen. Dabei werden politische, wirtschaftliche oder militärische Methoden angewandt. Auf keinen Fall zu kurz kommen! Diese Kriege werden mit verschärfter Rivalität ausgetragen.

Gleichzeitig zeigte sich in vielen Gesprächen rund um die Kundgebung, dass die Menschen in Karlsruhe imperialistische Kriege ablehnen. Es gab einen großen Konsens: wir lassen uns von der herrschenden Propaganda nicht einlullen. In den Reden kamen unterschiedliche Meinungen und Vorstellungen zum Tragen. Das Motto "Frieden schaffen ohne Waffen" wurde von vielen Teilnehmern geteilt, aber auch der Standpunkt, dass Waffenlieferungen an die PKK und die revolutionären Kräfte der PYD und YPJ (Einheiten der Frauen) in Rojava unbedingt notwendig sind. MLPD und der REBELL nutzten die Möglichkeit, Werbung zu machen für den revolutionären Ausweg in der internationalen sozialistischen Revolution.