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Dem Antikommunismus keine Chance: Zum Todestag von Mao Zedong

Dem Antikommunismus keine Chance: Zum Todestag von Mao Zedong

München und Ingolstadt (Korrespondenz), 09.09.14: Heute vor 38 Jahren, am 9. September 1976, starb Mao Zedong, der große chinesische Revolutionär, Erbauer des sozialistischen China und Klassiker des Marxismus-Leninismus. Die Massen trauerten um ihn, rund um den Erdball. In einem griechischen Dorf in den Bergen beim Olymp, in dem wir damals im Urlaub waren, verschwanden in kürzester Zeit im Kafenion die Kartenspiele und Tavli-Würfel, die Männer nahmen ihre Mützen ab, alle erhoben sich, ernst, tief betroffen: es war die Nachricht gekommen, Mao Zedong ist tot. Die Dorfbewohner in den griechischen Bergen wussten, dass das für sie eine Bedeutung hat. Sicher gab es an diesem Tag Millionen solcher Reaktionen in Millionen Dörfern und Städten.

Der Kommunistische Arbeiterbund Deutschlands (KABD), die Vorläuferorganisation der MLPD, veröffentlichte am 12. September 1976 in einer Sondernummer der "Roten Fahne" zum Tod Mao Zedongs eine Erklärung.

Nach dem Tod Mao Zedongs stellte eine neue Bourgeoisie in China den Kapitalismus wieder her. Die marxistisch-leninistische und Arbeiterbewegung verlor zum zweiten Mal ihr revolutionäres Zentrum. Seit den 1990er Jahren wird gerade Mao Zedong mit antikommunistischem Schmutz beworfen, um sein Andenken unter den Massen zu diskreditieren. Dass es einmal eine solche Entwicklung geben könnte, war 1976 außerhalb unserer Vorstellungskraft.

Die Versicherung in der Erklärung zum Tod Mao Zedongs, sein Andenken hochzuhalten, indem seine Lehren angewandt und schöpferisch weiterentwickelt werden, haben KABD und MLPD eingelöst, insbesondere mit der auf den Mao Zedong-Ideen aufbauenden Lehre von der Denkweise. Heute erleben wir ein Wiedererstarken der marxistisch-leninistischen Weltbewegung.