International

"Geschäfte mit der Massenvernichtung – U-Boote für Israel"

13.09.14 - Dazu heißt es in einer Pressemitteilung der "Internationalen Arzte für die Verhütung des Atomkriegs" (IPPNW) unter anderem:

"Laut Aussage eines israelischen Marinekommandeurs wird das vierte deutsche U-Boot in rund 20 Tagen in Israel eintreffen. ExpertInnen gehen davon aus, dass dieses U-Boot atomar bestückte Raketen abfeuern kann. ...

ThyssenKrupp Marine Systems GmbH (TKMS) in Kiel hat das U-Boot und die bereits zuvor gelieferten U-Boote gebaut. ... Die vier deutschen Finanzinstitute Commerzbank, Deutsche Bank, Sparkasse-Finanzgruppe und BayernLB haben 2013 Unternehmensanleihen an ThyssenKrupp ausgegeben ...

Bei einer Aktionswoche unter dem Motto 'Atomwaffen – ein Bombengeschäft' wird an vielen Orten Deutschlands vor Filialen der Commerzbank und anderen Finanzinstituten gegen solche 'Geschäfte mit der Massenvernichtung' protestiert. Die Commerzbank steht besonders im Focus der Proteste, weil die Bank mit einem Image als ethisch korrekte Bank wirbt.

Das von ThyssenKrupp Marine Systems übergebene 'Tanin' U-Boot ist das größte je in Deutschland gebaute U-Boot und soll mehr als eine Milliarde Euro kosten. Ein Drittel davon bezahlt die deutsche Regierung. ... Es sei das erste israelische U-Boot, das über eine außenluftunabhängige Antriebsanlage verfüge. Damit könne es auch in großen Entfernungen eingesetzt werden und sehr lange Zeit unter Wasser bleiben."

(Mehr zu der Kampagne unter atombombengeschaeft.de)